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RENNKALENDER 2009/10

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Morzenti diskutiert im Gadertal mit den Weltcupveranstaltern über die Zukunft

Morzenti diskutiert im Gadertal mit den Weltcupveranstaltern über die Zukunft
Ein denkwürdiges Treffen hat heute zwischen der Führungsriege des italienischen Wintersportverbandes (FISI) und den Weltcupveranstaltern von Hochabtei (Alta Badia) stattgefunden. Im Gespräch ging es um den Verbleib des Events auf Südtiroler Boden ab 2011. Die ersten Reaktionen waren durchwegs positiv: Zwar werden die finanziellen Abgaben der Weltcupveranstalter in Hochabtei künftig höher sein; das Event wird aller Voraussicht nach ab 2011 aber weiterhin am Fuße der Dolomiten stattfinden.
Der Wintersportverband, der durch Präsident Giovanni Morzenti, die beiden „Vize“ Antonio Noris und Richard Weissensteiner, die Ausschussmitglieder Reinhard Schmalzl und Rainer Senoner, sowie den Präsidenten des Landesverbandes Hermann Ambach vertreten war, unterstrich, dass man den Organisatoren die Rennen auf keinen Fall wegnehmen wolle. Dies könne der Verband aber nur dann durchsetzen, wenn die Organisatoren bereits seien, höhere Abgaben zu leisten.

Morzenti stellte Alta Badia sogar wieder ein zweites Rennen in Aussicht. Heuer wird auf der Gran Risa zwar nur ein Riesentorlauf gefahren, doch ab 2011 soll auf der legendären Rennpiste auch wieder der Slalom ausgetragen werden. „Wir möchten den Veranstaltern im Gadertal ein zweites Rennen geben. Allerdings wissen wir, dass die Weltcuprennen einen gewissen Wert für das Image der Austragungsorte haben. Und wir möchten, dass dieser Wert von den Organisatoren auch anerkannt wird. Wir sind uns bewusst, dass in Südtirol sehr professionell gearbeitet wird. Nun müssen die Organisatoren allerdings entscheiden, ob sie weitermachen möchten und bereit sind, den Verband finanziell zu unterstützen. Wir geben ihnen eine Veranstaltung mit einem gewissen Wert und wir möchten eine Gegenleistung dafür“, sagte der Präsident des Wintersportverbandes Giovanni Morzenti, der sich zum ersten Mal mit den Veranstaltern eines Weltcuprennens im Vorfeld des Events traf.

Das Organisationskomitee hatte zu diesem Treffen Vertreter der verschiedenen Vereine und Tourismus- und Wirtschatsverbände eingeladen und sie um ihre Unterstützung gebeten. Schließlich gilt es, ein Budget von rund einer Million Euro aufzutreiben. „Wir brauchen die Hilfe von allen, damit auch in Zukunft Weltcuprennen in Hochabtei stattfinden können. Schon heute ist die finanzielle Lage schwierig. In den vergangenen drei Jahren haben wir zum Beispiel keine Versicherung abgeschlossen. Sie würde 130.000 Euro verschlingen, das können wir uns aber nicht leisten“, sagte OK-Chef Marcello Varallo, der beim Treffen einige weitere interessante Zahlen veröffentlichte. So verfolgten alleine im Fernsehen 170 Millionen Zuschauer die Rennen im Gadertal.

Die Talschaft scheint hinter den Weltcuprennen in Hochabtei zu stehen: die Gemeindevertreter, die Tourismusverbände, die Gastwirte, Handwerker, Kaufleute, die Skischulen und Liftbetreiber haben heute ihre Unterstützung zugesagt und werden ihre finanzielle Beiträge erhöhen, damit das Spektakel Weltcup auch künftig auf Südtiroler Boden stattfinden kann. Bei einem runden Tisch werden diese Details geklärt, bis zum 10. September soll Präsident Morzenti dann eine konkrete und bindende Antwort von Seiten der Organisatoren erhalten.
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